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Dos and Don’ts der Typografie

Von Hanna Jansing, Kreation

In der Gestaltung spielt der Einsatz von Typografie eine wichtige Rolle. Hierbei ist nicht nur Kreativität gefragt, sondern auch die Beachtung wichtiger typografischer Regeln und Grundsätze. Diese können maßgeblich zum Erfolg oder Misserfolg einer Gestaltung beitragen, ob im Digital- oder im Printbereich. Einige der wichtigsten Grundregeln werden in dieser „Dos and Don’ts“ Liste aufgeführt und direkt mit richtiger und falscher Anwendung visualisiert.

 

Obwohl diese ersten sieben Regeln sehr „Basic“ sind, werden sie sehr oft missachtet. Die Lesbarkeit eines Textes hängt sehr stark von der Wahl des richtigen Farbkontrastes und der passenden Schriftgröße ab. Auch der passende Zeilenabstand oder die Auswahl der Schriftart wirkt sich auf die Lesbarkeit und die „Attraktivität“ eines Textes aus. Unter den Don’ts ist unter anderem auch das Stauchen und Strecken einer Schrift aufgeführt, da sich hierbei die einzelnen Buchstaben so verändern, dass ihre Lesbarkeit verschlechtert wird.

 

Eine Schrift wird in der Regel so konzipiert, dass die Buchstaben in sich gut lesbar und harmonisch sind. Auch der Abstand zueinander und die Laufweite werden aus bestimmten Gründen festgelegt. Ein Eingriff in diese Vorgaben sollte also wohl überlegt sein und gute Gründe haben. Solche Gründe können zum Beispiel die Hervorhebung eines Satzes oder Wortes sein. Hierbei ist immer der Kontext und die gesamte Gestaltung zu beachten, um einzuschätzen, welche Anspannung am sinnvollsten oder auch am wirkungsvollsten ist. Oft ist bei diesem Thema „weniger ist mehr“ das Motto, an das sich gehalten werden sollte. Es kommt natürlich immer auf das Medium und den Herausgeber an. Seriosität wird üblicherweise mit schlichter typografischer Gestaltung in Verbindung gebracht, da hierbei der Inhalt des Textes im Vordergrund steht, was drauf schließen lässt, dass es sich um ernstzunehmende Themen handelt. Es gibt natürlich noch eine Menge wichtiger Regeln, die wir gerne in den kommenden Wochen beleuchten werden, um mehr Sicherheit im Umgang mit Typografie zu schaffen.