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​​​​​​​Von der Praktikantin zur Werkstudentin

Von Cassandra Peisert

„Die besten Werbeagenturen in Hannover“… so oder so ähnlich lautete mein Google-Suchbegriff im Sommer letzten Jahres, als ich auf der Suche nach einem Betrieb für mein Praxissemester war. Volltreffer! Die klartxt GmbH hat meine Erwartungen an eine größere Full-Service Werbeagentur erfüllt. Nachdem ich mein Portfolio bestückt, den Lebenslauf aktualisiert und alles mitsamt Anschreiben abgeschickt hatte, folgte ein sehr positives Bewerbungsgespräch.


Am ersten Oktober war mein erster Praktikumstag in der Grafik. Nachdem ich mich die ersten Wochen mit den Arbeitsstrukturen vertraut gemacht habe, habe ich gemerkt, dass Webdesign ein großer Bestandteil des Agenturalltags ist. Da ich mich zuvor nur auf den Printbereich fokussiert hatte, habe ich in den freien Minuten versucht, Webseiten im Programm Adobe XD nachzubauen. Kaum hatte ich das Programm kennengelernt, wurde ich bereits zwei Wochen später ins kalte Wasser geworfen. Mein erstes Web-Projekt hat mich echt auf die Probe gestellt, aber dadurch habe ich unglaublich viel gelernt, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, mich auf diesen Berufszweig zu spezialisieren. Hätte vor dem Praktikum auch niemand gedacht…


Neben den alltäglichen und kreativen Aufgaben, wie Bildrecherche, Erstellung von Icons, Kaffee trinken, Kekse essen und noch mehr Kaffee trinken, gibt es auch spannende Branding Projekte. In die Erstellung von Corporate Identities fließt mein persönliches Herzblut. Zwar ist die analytische Vorarbeit sehr Zeit raubend, dafür ist die kreative Arbeit umso zielführender. Mit einem nachhaltigen Erscheinungsbild soll den potenziellen Kund:innen auf lange Sicht die Kernbotschaft einer Marke kommuniziert werden. Darum ist es als Grafiker:in umso wichtiger, sich Zeit für die Recherche, das Scribbeln bis hin für die Reinzeichnung zu nehmen. 


Die vergangenen sechs Monate haben mir nochmals bewiesen, dass ich in der Medien- & Werbebranche richtig bin. Die abwechslungsreichen Aufgaben haben jeden Tag individuell gestaltet, vergleichbar wie das tägliche Mittagessen mit den Kolleg:innen: Heute Ziegenkäse-Birnen-Flammkuchen, morgen Nudeln mit Pesto. Letzteres gab es während der pandemiebedingten Zeit im Home-Office deutlich öfter. Dennoch habe ich den Arbeitsalltag zuhause als positiv wahrgenommen, da die Kommunikation auf verschiedensten Wegen unverändert gut blieb und ich mich auf keinen Fall ungenügend betreut gefühlt habe. Abeeer in der Agentur lässt es sich trotzdem angenehmer arbeiten, dank ergonomischer Bürostühle, höhenverstellbarer Tische und der gemeinsamen Mittagspläne – das weiß man nämlich erst so richtig nach dem Home-Office zu schätzen.


Zusammenfassend war die Zeit bei klartxt super lehrreich und erfolgreich. Mit fünf von verschiedensten Kund:innen abgenommenen Website-Layouts und einem Logo, habe ich mich wie ein vollwertiges Teammitglied gefühlt und keinesfalls als kaffeekochende Praktikantin.
Tatsächlich würde ich das letzte halbe Jahr als „Lebendig. Innovativ. Leistungsstark.“ bezeichnen  – da hat klartxts Claim nicht zu viel versprochen. 


Ich hoffe, dass die kommende gemeinsame Zeit als Werkstudentin genauso positiv verläuft wie das Praktikum und coole Projekte folgen.